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Wir zeigen dir die besten Kreditkarten für Asien im Jahr 2026, mit denen du beim Geld abheben in Asien und beim Bezahlen in Asien viel Geld sparst. Wir haben seit 2011 zwölf verschiedene Reisekreditkarten für Asien und Südostasien verwendet. Auf Grundlage unserer Erfahrungen stellen wir dir die besten kostenlosen Kreditkarten für Asien vor, die wir 2026 persönlich in Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und Indonesien sowie in Japan, Südkorea und China nutzen.
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💳 Kurz & knapp: Die 3 besten Kreditkarten für Asien
Wir nehmen immer mindestens zwei, besser alle drei der folgenden Karten mit nach Asien — und das hat einen einfachen Grund: Jede Karte erfüllt eine andere Aufgabe. Die Hanseatic GenialCard ist unsere echte Kreditkarte für Kautionen und Kartenzahlungen vor Ort. Mit der Trade Republic Karte heben wir Bargeld ab. Die Bank Norwegian nutzen wir für Online-Buchungen und die inkludierte Reiserücktrittsversicherung. Wer nur eine Karte mitnimmt, verliert entweder Flexibilität, zahlt unnötig Gebühren — oder steht im Ernstfall ohne funktionierende Karte da. Bei der Auswahl legen wir grundsätzlich Wert darauf, dass keine laufenden Kosten und keine unnötigen Gebühren anfallen.
Im Jahr 2026 verwenden wir diese drei besten Kreditkarten für Asien:
Hanseatic Bank GenialCard*
Laufende Kosten: 0 €
Geld abheben im Ausland: keine Gebühren durch die Hanseatic Bank
Keine Fremdwährungsgebühren
Kein neues Girokonto benötigt
Vorübergehende Sperrung möglich: über die App
Gebühren bei Abhebung im Inland: möglich
Niedriges Abhebungslimit: 500 € täglich
👉 Die GenialCard der Hanseatic Bank ist unsere Hauptkreditkarte für Asien — und das aus einem entscheidenden Grund: Als echte Kreditkarte können wir mit ihr Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels hinterlegen. Darüber hinaus fallen keine Jahresgebühren und keine Fremdwährungsgebühren an, und ein neues Girokonto ist nicht erforderlich.
Trade Republic Karte*
Laufende Kosten: 0 € (ohne Bedingungen)
Hohes Abhebungslimit: 1.500 € täglich
Geld abheben: keine Gebühren durch Trade Republic (ab 100 € pro Abhebung)
Keine Fremdwährungsgebühren
Saveback als Bonus: Karten-Ausgaben fließen anteilig in deinen Sparplan
Zinsen auf Guthaben im Verrechnungskonto
Vorübergehende Sperrung möglich: über die App
Keine echte Kreditkarte: Debitkarten können keine Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels hinterlegen
👉 Wir nutzen die Trade Republic Karte als unsere Hauptdebit für Asien. Mit ihrem hohen Abhebungslimit von 1.500 € sparen wir spürbar an den Automatengebühren der asiatischen Banken (2–9 € pro Abhebung), und das Konto ist ohne jede Bedingung gebührenfrei. Sofern du noch kein Wertpapierdepot hast, ist die Karte ein einfacher Einstieg ins Investieren über Sparpläne. Ein netter Nebeneffekt bei jeder Kartenzahlung.
Bank Norwegian Visa*
Laufende Kosten: 0 €
Keine Fremdwährungsgebühren
Hohes Abhebungslimit: 1000 € täglich im Ausland (3000 € pro Woche)
Kein neues Girokonto benötigt
Bonus: kostenloses Versicherungspaket
Zinsen beim Geld abheben: Zinsen ab dem Tag der Abhebung (Ausgleich per Überweisung oder vorab vorhandenes Guthaben erforderlich, um Zinsen zu vermeiden)
Keine vorübergehende Sperrung: nur dauerhaft per App
👉 Wir nutzen die Visa der Bank Norwegian sehr häufig, um Flüge, Transfers und Hotels für Reisen nach Asien zu buchen. Die enthaltene Reiserücktrittsversicherung sehen wir als netten, kostenlosen Bonus der zuverlässigen Kreditkarte an. Das tägliche Abhebungslimit von 1000 € spart zwar theoretisch Gebühren der asiatischen Banken beim Geld abheben ein (2–9 € pro Abhebung). Aufgrund der Zinsen beim Geld abheben in Asien ist die Bank Norwegian Visa dennoch nur unsere Ersatzkreditkarte für Asien. Den Betrag nach jeder Abhebung per Überweisung auszugleichen oder bereits vorab Guthaben auf die Kreditkarte zu überweisen, empfinden wir als umständlich (auch wenn sich dadurch Zinsen vermeiden lassen).
🌎 Alle von uns empfohlenen Kreditkarten für Asien eignen sich sehr gut für weltweite Reisen! Du reist primär nach Thailand? Dann ist unser detaillierter Vergleich zur besten Kreditkarte für Thailand noch passender — mit Tipps zu den Krungsri-Automaten und thailand-spezifischen Gebühren.
💳 Unsere 3 Karten und ihre Aufgaben
🥇 Hanseatic GenialCard* → Kautionen & Kartenzahlungen – echte Kreditkarte, keine Jahresgebühr, kein neues Girokonto nötig.
🥈 Trade Republic Karte* → Bargeld abheben – höchstes Tageslimit (1.500 €) unter den kostenlosen Karten, ideal für möglichst seltene, große Abhebungen an asiatischen Automaten.
🥉 Bank Norwegian Visa* → Online-Buchungen & Versicherung – bei mind. 50 % der Transportkosten greift die inkludierte Reiserücktrittsversicherung. AGBs prüfen (mehr dazu unten). ⚠️ Nicht zum Abheben nutzen – Zinsgefahr!

⏱️ Entscheidungshilfe: Tabelle mit den besten Kreditkarten für Asien
Für Asien empfehlen wir mindestens zwei Karten, besser drei (z. B. 2 echte Kreditkarten + 1 Debitkarte) — genau so reisen wir selbst. Unsere Tabelle hilft dir bei der Auswahl der für dich besten Karten.
👉 Beim Klick auf die Kreditkarten gelangst du direkt zu den Antragsseiten:
| Profil / Bedarf | Empfohlene Karten | Warum sinnvoll |
|---|---|---|
| 🥇 Nur eine Hauptkarte | Hanseatic GenialCard* | Beste, einfachste Lösung ohne Zinsfalle bei Bargeldabhebungen |
| 🧳 Normale Asien-Reise (2–6 Wochen) | Hanseatic GenialCard* + Bank Norwegian Visa* | Zwei echte Kreditkarten; Norwegian ideal für Online-Zahlungen und Reiserücktrittsversicherung |
| 🌏 Längere oder häufige Reisen | Hanseatic GenialCard* + Bank Norwegian Visa* + Trade Republic Karte* | Maximale Sicherheit, höchstes Abhebungslimit (Trade Republic 1.500 €) und Saveback als Bonus |
| 🚗 Mietwagen & gehobene Hotels | Hanseatic GenialCard* + easybank Platinum* | Echte Kreditkarten zwingend für Kautionen; easybank Platinum bringt Mietwagen-Versicherungsschutz mit |
| 💸 ATM-Gebühren minimieren | Hanseatic GenialCard* + Trade Republic Karte* | Höchstes Tageslimit (Trade Republic 1.500 €) reduziert die Automatengebühren der asiatischen Banken am stärksten |
| 📊 Strikte Budgetkontrolle | Hanseatic GenialCard* + Trade Republic Karte* | Direkte Abbuchung vom Konto plus Saveback als Spar-Anreiz |
| 🏦 Bestehende DKB-Kunden | Hanseatic GenialCard* + DKB Visa Debit* | Wer ohnehin ein DKB-Girokonto nutzt, hat die Visa Debit ohne Umweg dabei |
| 🌱 Nachhaltigkeit | awa7 Visa* + Hanseatic GenialCard* | Nachhaltiger Fokus durch awa7, kombiniert mit der bewährten Standard-Reisekarte |
🤨 Noch nicht sicher, welche Kreditkarte für Asien am besten für dich ist? In unserem Vergleich von Kreditkarten für Asien erklären wir dir Vorteile und Nachteile der besten Kreditkarten für Asien und geben dir wichtige Tipps zum Bezahlen in asiatischen Ländern und dem Umgang mit deinen Reisekreditkarten:
🥇 Hanseatic Bank GenialCard ‒ die beste Kreditkarte für Asien
Die GenialCard der Hanseatic Bank* ist die beste kostenlose Kreditkarte für Asien und weltweite Reisen. Die Hanseatic Bank erhebt für die Kreditkarte keine Jahresgebühr. Es entstehen keine Gebühren beim Geld abheben in Asien (asiatische Banken erheben jedoch häufig 2–9 € pro Abhebung). Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos.
Aufgrund des vergleichsweise niedrigen täglichen Abhebungslimit von 500 € nutzen wir die GenialCard vor allem für Kartenzahlungen und Online-Zahlungen in Asien und auf weltweiten Reisen. Da es sich um eine echte Kreditkarte handelt, eignet sie sich zum Hinterlegen von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels.
Vorteile der Hanseatic Bank GenialCard
Keine Jahresgebühr
Abheben von Bargeld im Ausland seitens der Kreditkarte kostenlos
Keine Fremdwährungsgebühren
Temporäre Sperrung und dauerhafte Sperrung per App möglich
Kein zusätzliches Girokonto benötigt
Nachteile der Hanseatic Bank GenialCard
Gebühren beim Geld abheben im Inland möglich
Nur 500 € tägliches Abhebungslimit
GenialCard jetzt beantragen
👉 Wenn du nur eine kostenlose Kreditkarte für Asien willst, nimm die GenialCard der Hanseatic Bank: keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühren, kein neues Girokonto nötig und keine versteckten Gebühren!
GenialCard beantragen*🌴 Nachhaltige Kreditkarte für Asien: Die Hanseatic Bank bietet auch die Kreditkarte awa7* an. Sie ist nahezu gleichwertig zur GenialCard. Als netter Bonus helfen deine Umsätze dabei, Bäume zu pflanzen.


🥈 Trade Republic Karte ‒ die beste Debitkarte für Asien
Die Trade Republic Karte* ist nach unserer Erfahrung die beste kostenlose Debitkarte für Asien. Wir nutzen sie selbst auf unseren Reisen, weil sie zwei Dinge besser kann als jede andere Debitkarte: Sie ist wirklich gebührenfrei (keine Kontoführungsgebühr, keine versteckten Bedingungen) und hat das höchste tägliche Abhebungslimit unter den kostenlosen Karten mit 1.500 €.
Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos. Bargeldabhebungen sind weltweit ab 100 € pro Abhebung ohne Gebühren seitens Trade Republic (unter 100 € fällt 1 € Gebühr an). In Südostasien spielt diese 100-Euro-Schwelle praktisch keine Rolle: Lokale Banken verlangen ohnehin 2–9 € pro Abhebung, sodass du sowieso möglichst große Beträge abhebst. An thailändischen Krungsri-Automaten sind das bis zu 30.000 THB (ca. 830 €) pro Abhebung. In Japan und Südkorea sind die ATM-Gebühren teils deutlich niedriger. Dort kann es sich lohnen, auf die 100-Euro-Schwelle zu achten.
Im direkten Vergleich zur DKB Visa Debit hat die Trade Republic Karte für uns drei klare Vorteile: Das tägliche Abhebungslimit liegt mit 1.500 € spürbar höher als bei der DKB (1.000 €). Die Karte ist ohne jede Bedingung gebührenfrei, während die DKB nur für Aktivkunden unter 28 Jahren oder mit 700 € Mindestgeldeingang kostenlos bleibt. Und das Verrechnungskonto bei Trade Republic dient direkt als Girokonto, sodass kein zusätzliches Bankkonto eröffnet werden muss.
Als netter Bonus gibt es das Saveback: Wenn du einen aktiven Wertpapier-Sparplan bei Trade Republic hast, fließen ein paar extra Euro deiner Kartenausgaben automatisch in den Sparplan. Wer die Karte häufig nutzt, sammelt so über das Jahr einen ordentlichen Betrag, der direkt in die eigene Altersvorsorge wandert. Außerdem zahlt Trade Republic Zinsen auf das Guthaben in deinem Verrechnungskonto. Ein Pluspunkt, den klassische Girokonten in der Regel nicht bieten.
Wichtig zu wissen: Nach der Konto-Eröffnung erhältst du zunächst nur eine virtuelle Karte. Für Bargeldabhebungen und das Bezahlen vor Ort musst du die physische Karte aktiv über die App bestellen. Die Classic-Variante aus Kunststoff (einmalig 5 €) reicht für alle Reisezwecke vollkommen aus. Wer es schicker mag, zahlt 50 € einmalig für die Mirror Card aus Metall. Funktional gibt es jedoch keinen Unterschied.
Mit der Visa-Debitkarte kannst du im Gegensatz zu echten Kreditkarten keine Kautionen hinterlegen (wichtig bei Autovermietern und manchen gehobenen Unterkünften). Für diese Fälle nutzt du eine echte Kreditkarte wie die Hanseatic GenialCard.
Vorteile der Trade Republic Karte
Tägliches Abhebungslimit von 1.500 €
Komplett kostenlos ohne Bedingungen (kein Mindestgeldeingang, keine Altersgrenze)
Bargeldabhebung in Asien kostenlos seitens Trade Republic (ab 100 € pro Abhebung)
Keine Fremdwährungsgebühren
Zinsen auf Guthaben im Verrechnungskonto
Saveback als Bonus: Karten-Ausgaben fließen anteilig in deinen Sparplan
Direkte Abbuchung vom Konto: bessere Budgetkontrolle als bei Kreditkarten
Temporäre und dauerhafte Sperrung per App möglich
Bei Ablehnung durch Kreditkartenanbieter (Schufa-Score!) in der Regel verfügbar
Nachteile der Trade Republic Karte
Keine echte Kreditkarte: Kautionen können nicht hinterlegt werden (Autovermieter!)
Physische Karte muss aktiv über die App bestellt werden (Classic 5 €, Mirror Metall 50 €)
Abhebungen unter 100 €: 1 € Gebühr pro Abhebung (in Südostasien kaum relevant)
Saveback nur mit aktivem Wertpapier-Sparplan bei Trade Republic
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👉 Beste kostenlose Debitkarte für Asien! Die Trade Republic Karte überzeugt mit dem höchsten Abhebungslimit (1.500 €) unter den kostenlosen Karten und ist ohne jede Bedingung wirklich gratis.
Trade Republic Karte beantragen*🥉 Bank Norwegian Visa ‒ die beste Ersatzkreditkarte für Asien
Die Bank Norwegian Visa* ist unserem Empfinden nach eine ideale Ersatzkreditkarte für Asien und weltweite Reisen. Die Bank Norwegian verursacht keine laufenden Kosten. Im Gegensatz zu vielen anderen kostenlosen Kreditkarten verfügt sie über ein tägliches Abhebungslimit von 1000 € (3000 € pro Woche) im Ausland und beinhaltet ein kostenloses Versicherungspaket (Auslandskrankenversicherung und Reiserücktrittsversicherung). Da es sich um eine echte Kreditkarte handelt, eignet sie sich zum Hinterlegen von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels. Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos.
Die Kreditkarte erhebt zwar keine Gebühren beim Geld abheben in Asien (asiatische Banken erheben jedoch häufig 2–9 € pro Abhebung). Allerdings fallen bei Bargeldabhebungen in Asien Zinsen an. Da diese nur vermeidbar sind, indem du vorab Guthaben auf deine Kreditkarte überweist oder sofort nach Abhebung Geld auf die Kreditkarte überweist, nutzen wir die Bank Norwegian Visa nach Möglichkeit nicht zum Geld abheben.
Ein entscheidender Vorteil zeigt sich jedoch bei der Reiseplanung: Wir profitieren von einer kostenlosen Reiserücktrittsversicherung, wenn wir mindestens 50 % der Transportkosten (wie Flüge oder Bahntickets) mit der Karte bezahlen. Das macht sie für uns zu einem wertvollen Begleiter, um hohe Stornokosten im Ernstfall abzufangen, ohne eine separate Versicherung abschließen zu müssen.
Vorteile der Bank Norwegian Visa
Keine Jahresgebühr
1000 € tägliches Abhebungslimit in Asien (3000 € pro Woche)
Kostenloses Versicherungspaket als netter Zusatz
Kein zusätzliches Girokonto benötigt
Geld abheben im Ausland seitens der Kreditkarte kostenlos
Keine Fremdwährungsgebühren
Geld abheben auch im Inland kostenlos (500 € täglich; 1500 € pro Woche)
Nachteile der Bank Norwegian Visa
Zinsen bei Geldabhebungen auf Reisen nur mit Aufwand vermeidbar
Keine temporäre Sperrung der Kreditkarte möglich (nur dauerhaft über die App)
Mindestalter zur Beantragung 20 Jahre
Bank Norwegian Visa jetzt beantragen
👉 Kostenloses Versicherungspaket und eine „echte“ Kreditkarte für Asien! Die Bank Norwegian Visa sichert uns zudem ohne Aufpreis gegen Kartenverlust oder Sperrung ab. Wir haben sie als ideale Ersatzkreditkarte dabei, nutzen sie aber primär für die Online-Buchung von Flügen und Transporten. Der Grund ist simpel: Sobald wir mindestens 50 % der Transportkosten mit der Karte bezahlen, greift die inkludierte Reiserücktrittsversicherung. So profitieren wir bei jeder Reisebuchung von einem starken Schutz, ohne extra dafür zahlen zu müssen.
Bank Norwegian Visa beantragen*📃 Das Versicherungspaket der Bank Norwegian ist ein netter Bonus ‒ nicht mehr! Die Versicherungsbedingungen der Bank Norwegian Visa sind unseren Erfahrungen nach hinsichtlich Schadensabdeckung und Eigenanteilen schlechter als bei vielen kostenpflichtigen Reiseversicherungen. Wir nutzen deswegen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für Thailand und ganz Südostasien und sehen die Reiserücktrittsversicherung als netten Bonus an. Wir verzichten deswegen auf eine kostenpflichtige Reiserücktrittsversicherung (Hinweis: Versicherungsschutz weltweit bis 60 Tage; bei Flugreisen ≥50 % der Transportkosten und bei Pauschal- oder PKW-Reisen ≥50 % der Gesamtkosten mit der Bank Norwegian-Karte bezahlt; deckt dich und deine Familie).
💡 DKB Visa Debitkarte als Alternative
Die DKB Visa Debitkarte* bleibt für eine bestimmte Zielgruppe weiterhin eine gute Wahl: Wenn du bereits DKB-Kunde bist oder du ohnehin ein neues Girokonto bei einer etablierten deutschen Bank mit ausgereifter App suchst, ist die Visa Debit eine solide Reisekarte für Asien. Wer einfach nur eine kostenlose Debit-Reisekarte ohne Bedingungen will, ist mit der Trade Republic Karte besser bedient.
Mit der Visa-Debitkarte kannst du im Gegensatz zu echten Kreditkarten keine Kautionen hinterlegen (wichtig bei Autovermietern und manchen gehobenen Unterkünften). Für diese Fälle nutzt du eine echte Kreditkarte wie die Hanseatic GenialCard.
Das tägliche Abhebungslimit von 1.000 € liegt unter dem der Trade Republic Karte (1.500 €), ist aber für die meisten Reisen vollkommen ausreichend. Gegenüber der Hanseatic GenialCard (500 € Limit) sparst du bei jeder Abhebung deutlich Gebühren, weil du in Asien weniger oft an den ATM musst. Die Bargeldabhebung ist seitens DKB kostenlos, in Asien fallen die üblichen 2–9 € Gebühren der lokalen Bank pro Abhebung an.
Wichtige Einschränkung: Das Girokonto ist nur für Aktivkunden kostenlos (unter 28 Jahren oder bei mindestens 700 € monatlichem Geldeingang). Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, zahlt Kontoführungsgebühren und fährt mit der Trade Republic Karte gebührenfreier.
Als netter Bonus bietet die DKB einen Notfallkartenservice an: Bei Kartenverlust auf Reisen kannst du eine Notfallkarte und Notfallbargeld erhalten. Allerdings dauert die Bereitstellung. Als schnelle Lösung in einer Akutsituation taugt der Service nur bedingt. Wer auf Nummer sicher gehen will, führt ohnehin mehrere Karten mit sich.
In Deutschland nutzen wir die DKB-Karten für unser alltägliches Gemeinschaftskonto bei der DKB*. Sofern dich die geringen zusätzlichen Gebühren nicht stören und du Kunde bei möglichst wenigen Banken sein möchtest, ist die echte Visa Kreditkarte der DKB* eine interessante Ergänzung für dich.
Vorteile der DKB Visa Debitkarte
Tägliches Abhebungslimit von 1000 €
Bargeldabhebung in Asien kostenlos seitens der DKB
Direkte Abbuchung vom Girokonto: bessere Budgetkontrolle als bei Kreditkarten
Keine Fremdwährungsgebühren
Temporäre und dauerhafte Sperrung per App möglich
Bei Ablehnung durch Kreditkartenanbieter (Schufa-Score!) in der Regel verfügbar
Notfallkartenservice bei Kartenverlust (Bereitstellung kann allerdings dauern)
Nachteile der DKB Visa Debitkarte
Nur als Aktivkunde gebührenfrei (unter 28 Jahre oder 700 € Mindestgeldeingang pro Monat)
Kautionen können nicht hinterlegt werden (Autovermieter!)
Niedrigeres Abhebungslimit als die Trade Republic Karte
DKB Debit jetzt beantragen
👉 Solide Wahl für DKB-Kunden und Girokonto-Wechsler! Die DKB Visa Debitkarte ist ideal, wenn du ohnehin ein neues Girokonto bei einer etablierten Bank suchst oder bereits DKB-Kunde bist. Wer nur eine kostenlose Debit-Reisekarte ohne Bedingungen will, ist mit der Trade Republic Karte besser bedient.
DKB Debit und Girokonto beantragen*

🔢 Wie viele Kreditkarten für Asien?
Du brauchst mindestens zwei Kreditkarten für Asien (oder eine Kreditkarte und eine Debitkarte). Es kommt vor, dass du auf Reisen nach Asien deinen monatlichen Kreditrahmen vollständig aufbrauchst und dass du das tägliche Abhebungslimit am Geldautomaten ausnutzen musst. In diesen Fällen brauchst du unbedingt eine zweite Kreditkarte. Um uns zusätzlich vor technischen Problemen, Sperrungen, Verlust und Diebstahl zu schützen, nehmen wir persönlich mindestens drei Kreditkarten mit nach Asien (noch mehr Karten schaden nicht).
🫤 Visa, Mastercard oder American Express für Asien?
Kreditkarten und Debitkarten von Visa und Mastercard werden in Asien nahezu flächendeckend zum Geld abheben und Bezahlen akzeptiert. Sie können zudem in Apps wie beispielsweise AliPay und WeChat-Pay zum Bezahlen in China genutzt werden. Beide Kreditkartenfirmen bieten gute Wechselkurse von Euro in die jeweiligen Landeswährungen in Asien an. Viele herausgebende Banken geben Kreditkarten und Debitkarten von Visa und Mastercard aus, die dir hervorragende Konditionen für Reisen nach Asien bieten.
Kreditkarten von American Express (AMEX) werden beim Abheben an Automaten in Asien deutlich seltener akzeptiert. Auch die Akzeptanz bei direkten Kartenzahlungen ist unseren Erfahrungen nach mit AMEX deutlich schlechter als bei Karten von Visa und Mastercard (in China kann AMEX für AliPay und WeChat-Pay genutzt werden).
Deswegen nutzen wir keine Kreditkarten von American Express für unsere Reisen nach Asien und alle unsere internationalen Reisen:
- Zusätzliche Abhebegebühren
- Zusätzliche Fremdwährungsgebühren beim Bezahlen
- Monatsgebühren bei vielen Karten
- Deutlich schlechtere Akzeptanz als Visa und Mastercard
👉 Die American Express Platinum Card* könnte aufgrund des umfangreichen Versicherungspaketes, den inkludierten Zugängen zu Lounges an Flughäfen, der Möglichkeit, Meilen zu sammeln und zahlreichen weiteren Boni für Reisende dennoch interessant für dich sein. Für uns persönlich rechnen sich die laufenden Kosten jedoch nicht. Mindestens eine zusätzliche Karte von Visa oder Mastercard benötigst du dennoch für Asien und Südostasien.
🚗 Du mietest Autos in Asien? Dann könnte die kostenpflichtige easybank Platinum* interessant für dich sein! Sofern du häufiger Autos auf Reisen mietest, ergibt sich in Kombination mit der inkludierten Reiseabbruch- und Reiserücktrittsversicherung sowie weiteren enthaltenen Absicherungen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! Da die Versicherung nach Schäden zwingend einen Polizeibericht fordert, ist sie für viele Länder in Asien aus unserer Erfahrung jedoch fraglich. In Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam oder in Indonesien wegen eines Kratzers die Polizei zu rufen, kostet massiv Zeit und Nerven. In Japan, Südkorea oder der EU hingegen ist dieser Schutz oft top und spart bares Geld.
🫠 Kreditkarte oder Debitkarte für Asien?
Für Asien sind echte Kreditkarten die bessere Wahl als Debitkarten. Sie eignen sich zur Hinterlegung von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels, und manche Bezahlapps akzeptieren ausschließlich echte Kreditkarten. Debitkarten von Visa oder Mastercard sind die zweitbeste Option. Sie eignen sich, wenn du keine echte Kreditkarte bekommst (z. B. wegen Alter oder Bonität), oder als Ersatzkarte zu deinen Kreditkarten.
🏧 Geld abheben in Asien ‒ Gebühren am Automat sparen
Geldautomaten in Asien (kurz: ATM) sind nahezu flächendeckend verfügbar. Lediglich weit abseits der Touristenpfade sind gelegentlich keine Geldautomaten vorhanden (Sonderfall China: Bargeld wird immer seltener genutzt). An vielen Geldautomaten in Asien musst du beim Abheben von Bargeld Gebühren der asiatischen Banken zahlen (2–9 € pro Abhebung; z. B. 350 Baht in Thailand). Diese Gebühren werden im Jahr 2026 von keiner europäischen Bank mehr erstattet. Beim Geld abheben am Bankschalter musst du diese Gebühr teilweise nicht zahlen. Aufgrund der schlechteren Wechselkurse spart dir der Aufwand jedoch kein Geld. Vollständig kostenlos Bargeld abheben ist in Asien nur selten möglich.
Das musst du in Asien beachten, wenn du Geld am Automaten abheben willst:
- Kreditkarte nicht vergessen: Deine Karte kommt häufig erst nach dem Bargeld aus dem Geldautomaten.
- Abhebegebühren sparen: In manchen Ländern gibt es vollständig kostenlose Geldautomaten (z. B. indonesische Geldautomaten der Bank BNI). In Thailand erlauben die gelben Krungsri-Automaten (Bank of Ayudhya) bis zu 30.000 Baht pro Abhebung. Das spart bei 350 Baht ATM-Gebühr direkt eine komplette Abhebung gegenüber anderen Banken (meist 20.000 Baht Limit). Die App ATM Fee Saver hilft dir dabei, kostenlose oder günstige Automaten in deinem Reiseland zu finden.
- Auf Wechselkurse achten: Beim Abheben in Asien fragen viele Automaten nach der Anwendung des Wechselkurses der asiatischen Bank. Wähle immer „No Conversion“ (oder entsprechende Formulierungen) aus, um hohe zusätzliche Gebühren zu vermeiden.
👉 Grundsätzlich gilt: Hebe möglichst selten, dafür immer den maximal möglichen Betrag ab. So zahlst du bei gestiegenen Gebühren am wenigsten.
💳 Womit zahlst du am günstigsten in Asien?
Nicht jede Zahlungsmethode ist in Asien gleich günstig. Die Tabelle zeigt dir auf einen Blick, womit du am meisten sparst — und was du lieber vermeiden solltest:
Hinweis: An asiatischen ATMs fallen je nach Land 2–9 € Gebühr pro Abhebung an. Wechselkurse variieren stark zwischen den Ländern (z. B. 1 € ≈ 34–37 THB in Thailand, ca. 17.000 IDR in Indonesien, ca. 27.000 VND in Vietnam).
| Methode | Wo nutzbar? | Kosten | Wichtige Punkte | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| 🏧 ATM mit Trade Republic Karte (hohe Limits) | Krungsri Thailand (bis 30.000 THB), BNI Indonesien (kostenlos) | ~1,2 % | Tageslimit 1.500 €. Möglichst selten, viel abheben | 🥇 beste |
| 🏧 ATM mit Hanseatic GenialCard | Alle Geldautomaten | ~1,2–1,8 % | Echte Kreditkarte. Kautionen möglich. Nur 500 € Tageslimit beachten | 🟢 gut |
| 💳 Kartenzahlung | Hotels, Restaurants, größere Shops | 2–4 % Aufschlag | Nicht überall akzeptiert. An Garküchen und kleinen Läden meist kein Kartenlesegerät | 🟡 ok |
| 💶 Bargeld wechseln | Wechselstuben (z. B. SuperRich Thailand) | Kursabhängig | Keine ATM-Gebühr, aber Kurse meist schlechter als am Automaten | 🟡 ok |
| 📱 AliPay / WeChat-Pay (nur China) | Praktisch überall in China | 0–3 % (ab ~25 € Service-Fee) | Beste Methode in China. Kreditkarte mit App verknüpfen | 🥇 beste |
| 🏧 ATM mit Bank Norwegian | Alle Geldautomaten | Hoch durch Zinsen | Zinsen fallen ab dem Tag der Abhebung an. Nur mit Aufwand vermeidbar | 🔴 meiden |
| 📌 Wichtig: Asien ist sehr heterogen. Gebühren, ATM-Verfügbarkeit und Akzeptanz unterscheiden sich pro Land deutlich. Die Tabelle zeigt grobe Tendenzen. Wer entspannt reisen will, nimmt mindestens zwei Karten mit, um jede Situation abzudecken. | ||||
💳 Unsere 3 Karten für Asien – und wofür wir sie nutzen:
🥇 Hanseatic GenialCard* → Kartenzahlungen & Kautionen – echte Kreditkarte für Hotels, Mietwagen und direkte Zahlungen vor Ort.
🥈 Trade Republic Karte* → Bargeld abheben – höchstes Tageslimit (1.500 €) unter den kostenlosen Karten, möglichst selten und viel abheben, um die Automatengebühren zu minimieren.
🥉 Bank Norwegian Visa* → Online-Buchungen & Versicherung – ideal für Flüge und Transfers; bei Zahlung von mind. 50 % der Transportkosten greift die inkludierte Reiserücktrittsversicherung. Netter Bonus – aber kein vollwertiger Ersatz für eine separate Reiseversicherung. AGBs unbedingt prüfen: Manche Leistungen gelten ab einem bestimmten Alter nur noch eingeschränkt. ⚠️ Nicht zum Abheben nutzen – Zinsgefahr!
🪙 Geld abheben oder Geld wechseln in Asien?
Geld abheben in Asien ist günstiger als Geld wechseln in Asien. In touristischen Gebieten sind Geldwechselstuben zwar häufig vorhanden, aber die häufig stark schwankenden Wechselkurse sind in der Regel schlechter als Wechselkurse an Geldautomaten. In stark entwickelten Ländern wie Japan, Südkorea oder China gibt es zudem weniger Wechselstuben als in Südostasien. Obwohl du beim Geld wechseln die häufigen Automatengebühren pro Abhebung sparst, zahlst du im Endeffekt häufig etwas mehr. Wir persönlich führen zudem ungerne große Bargeldmengen mit nach Asien und heben deshalb lieber Bargeld ab.
- 🫰 Gute Wechselkurse in Asien: Grundsätzlich solltest du Wechselkurse vor Ort vergleichen. Außerhalb von Flughäfen und touristischen Hotspots sind die Kurse häufig besser.
- 👎 Geld in Europa wechseln: Wenn du in Europa Euro in asiatische Währungen wechselst, erhältst du häufig sehr schlechte Wechselkurse. Wir haben das deswegen noch nie gemacht.
🛑 Zur Einreise in asiatische Länder wird teilweise Bargeld benötigt! Informiere dich vor Abflug nach Asien immer über aktuelle Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt oder den Botschaften deiner Reiseländer.
💵 Bezahlen in Asien ‒ Bargeld, Karte, Apps & QR-Codes
Bezahlen in Asien ist mit Bargeld, Kreditkarten, Debitkarten und häufig per Apps und QR-Codes möglich. Das musst du bei Nutzung der unterschiedlichen Zahlungsmittel in Asien beachten:
Bargeld in Asien
Bargeld ist das dominierende Zahlungsmittel für Touristen in vielen Ländern in Asien (Ausnahme China – siehe Bezahlung mit Apps unten). Es werden vorwiegend Geldscheine genutzt. Münzen dienen vor allem als Wechselgeld. Zahle Beträge am besten passend. Entgegen sich hartnäckig haltender Empfehlungen ist auch die Akzeptanz von großen Scheinen in der Regel sehr gut. Es ist dennoch sinnvoll, möglichst passend zu zahlen.
Mit Kreditkarte in Asien bezahlen
Direkte Kreditkartenzahlungen verbreiten sich in Asien schnell. Sehr viele Unterkünfte, Tourenanbieter, Transferanbieter, größere Shops und moderne Restaurants entlang der Touristenpfade bieten kontaktlose Zahlungen, Apple Pay und Google Pay an. Gelegentlich fallen dabei jedoch zusätzliche Gebühren von 2 bis 4 % an, die du auch zahlst, wenn deine Bank keine Fremdwährungsgebühren bei direkter Kartenzahlung berechnet. Im Internet sind direkte Kartenzahlungen in Fremdwährung der Standard (häufig ohne zusätzliche Gebühren). An Garküchen, in kleinen Restaurants, in Gasthäusern und einfachen Unterkünften, lokalen Geschäften und kleinen Reisebüros kannst du nicht davon ausgehen, dass Kartenzahlungen möglich sind. In den stärker entwickelten Ländern Asiens steigt auch hier die Akzeptanz.
Mit QR-Codes & Apps in Asien bezahlen
In vielen asiatischen Ländern wird über Apps und QR-Codes bezahlt. Per Smartphone werden die Codes sogar an Garküchen und Marktständen eingescannt, um Kleinstbeträge zu bezahlen. In manchen Ländern haben Touristen Zugang zu diesen Systemen, in anderen ist der Zugang umständlich oder gar nicht möglich.
Wir haben mehrere Anbieter getestet: TagThai Easypay in Thailand, Bakong-Tourist in Kambodscha, LocaPay in Laos sowie länderübergreifende Dienste wie Moreta Pay. Funktionalität, Wechselkurse, Aufladeverfahren und Alltagstauglichkeit haben uns bisher nicht überzeugt. Wir bevorzugen deshalb weiterhin Bargeldabhebungen und nach Möglichkeit direkte Kartenzahlungen.
- 👉 Ausnahme China! Die Apps AliPay und WeChat-Pay sind in China der Standard zum Bezahlen (auch für Touristen!). Du kannst deine Kreditkarten von Visa, Mastercard und American Express mit den Apps verknüpfen.
🔒 Richtiger Umgang mit deiner Kreditkarte für Asien
Beachte diese Tipps im Umgang mit deinen Kreditkarten und Debitkarten für Asien, um unnötigen Stress während deiner Reise zu vermeiden:
- Reise deiner Bank melden: Zu erwartende Umsätze in Asien per App, E-Mail oder Telefon vor Reiseantritt ankündigen, um Sperrungen zu vermeiden.
- Zugangsdaten auswendig können oder Passwort-Manager nutzen: Kenne deine Zugangsdaten für Banking-Apps und Online-Banking auswendig, für den Fall, dass du dich auf einem anderen Gerät einloggen musst oder sich deine Apps automatisch ausloggen. Bedenke, dass du beim Verlust deines Smartphones häufig keinen Zugriff auf 2-Faktor-Authentifizierungen hast. Für diesen Fall solltest du Aktivierungsgrafiken deiner Bank passwortgesichert in einer weltweit zugänglichen Cloud speichern.
- Möglichkeiten zur Kartensperrung kennen: Informiere dich vor Reiseantritt über Möglichkeiten, deine Kreditkarten zu sperren. Die von uns empfohlenen Kreditkarten für Asien kannst du unkompliziert über die zugehörigen Apps sperren (dauerhaft und/oder vorübergehend, sofern du die Karte eventuell nur verlegt hast). Alternativ kannst du deine Bank direkt anrufen, Sperrdienste von Visa und Mastercard nutzen oder den zentralen Sperrnotruf kontaktieren. Telefonate aus dem Ausland sind mit Satellite kostenlos möglich (Registrierung vor der Reise notwendig!). Die kostenpflichtigen Telefonpakete von Viber sind auch kurzfristig nutzbar.
- Kreditrahmen hochsetzen: Über die Apps der Banken oder im direkten Kontakt kannst du deinen Kreditrahmen häufig hochsetzen, damit du während deiner Reise nicht an das Ausgabenlimit gerätst. Alternativ kannst du auch aktiv Geld auf deine Kreditkarten überweisen, um mehr finanziellen Spielraum zu erhalten.
- Vollständige Abbuchung der Rechnungen vom Girokonto einstellen: In den Apps deiner Banken kannst du in der Regel einstellen, dass Kreditkartenumsätze automatisch vollständig von deinem Girokonto abgebucht werden. So vermeidest du unnötige Zinsen und das aktive Ausgleichen deiner Kreditkartenrechnungen.
- Auf unberechtigte Abbuchungen achten: Reklamiere nicht von dir getätigte Abbuchungen bei deiner Bank.
- Schütze dich vor RFID-Betrug: Kreditkartenhüllen mit RFID-Schutz verhindern ein Auslesen der NFC-Chips deiner Kreditkarten. Unsere Schutzhülle findest du auf unserer Packliste für Asien.
- Kreditkarten getrennt lagern: Trage mindestens eine Kreditkarte am Körper und eine weitere Kreditkarte im Safe oder in einem PacSafe in deiner Unterkunft.
- Sicher Geld abheben und bezahlen: Achte auf Manipulation am Tastenfeld und am Einschubmodul des Geldautomaten. Gib deinen Pin verdeckt ein. Bevorzuge kontaktlose Zahlungen.
💸 Wie komme ich in Asien an Bargeld, wenn alle meine Kreditkarten nicht nutzbar sind? Sofern alle deine Kreditkarten abhandenkommen oder gesperrt sind, kannst du dir über unzählige Standorte von Western Union oder Moneygram Bargeld von Freunden und Familien senden lassen (gegen Gebühr).
🤨 Fazit: die beste kostenlose Kreditkarte für Asien
Die beste kostenlose Kreditkarte für Asien ist unseren Erfahrungen nach die GenialCard* der Hanseatic Bank. In Kombination mit der Trade Republic Karte* als Hauptdebit für Bargeldabhebungen haben wir noch nie Probleme beim Bezahlen und Geld abheben in Asien gehabt. So sparen wir unnötige Gebühren und laufende Kosten. Die Visa der Bank Norwegian* ist aufgrund der möglichen Zinsen bei Bargeldabhebungen vor Ort unsere Ersatzkreditkarte. Vor der Reise nutzen wir sie jedoch häufig für die Buchung von Flügen und Online-Transporten, um den attraktiven Vorteil der inkludierten Reiserücktrittsversicherung voll auszuschöpfen.
Kostenpflichtige Reisekreditkarten sind für uns persönlich kaum interessant: die laufenden Kosten rechnen sich in Anbetracht der Vorteile für uns nicht. Wir empfinden lediglich die easybank Platinum* aufgrund der Mietwagenversicherung als interessant – vor allem in der EU, Japan und Südkorea, wo Abläufe und Polizeiberichte standardisiert sind. In Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam, Indonesien und Myanmar hingegen sehen wir den Schutz kritisch: Die Pflicht zum Polizeibericht bei jedem Kleinschaden kostet dort oft unnötig Zeit und Nerven. Wir haben das Paket selbst genutzt, bevorzugen mittlerweile aber kostenlose Kreditkarten und buchen Mietwagen-Schutz direkt beim Vermieter. Das ist stressfreier und spart im Ernstfall mühsame Vorkasse-Zahlungen.
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Vanessa & Alex 💗
❓ Häufig gestellte Fragen zu Kreditkarten für Asien
Welche Kreditkarte eignet sich am besten für Asien?
Für Asien eignet sich die Hanseatic Bank GenialCard am besten. Sie ist eine echte Kreditkarte ohne Jahresgebühr und ohne Fremdwährungsgebühren. Achte zudem darauf, dass deine Bank keine Gebühren beim Geld abheben in Asien und beim Bezahlen in Fremdwährung erhebt.
Welche Kreditkarten werden in Asien akzeptiert?
In Asien werden Kreditkarten von Visa und Mastercard nahezu flächendeckend akzeptiert. Die Akzeptanz für Kreditkarten von American Express ist deutlich schlechter, vor allem an Geldautomaten. In China dominieren AliPay und WeChat-Pay. Beide Apps lassen sich mit Visa, Mastercard oder AMEX verknüpfen.
Ist Mastercard oder Visa in Asien besser?
Mastercard und Visa sind in Asien vergleichbar gut. Beide werden nahezu flächendeckend akzeptiert und bieten ähnliche Wechselkurse. Die Wahl hängt eher von der herausgebenden Bank und ihren Konditionen ab als von der Karten-Marke selbst.
Was ist besser für Asien: Trade Republic Karte oder DKB Visa Debit?
Für Asien ist die Trade Republic Karte die bessere Wahl als die DKB Visa Debit. Sie bietet ein höheres tägliches Abhebungslimit von 1.500 € (DKB: 1.000 €), ist ohne jede Bedingung kostenlos (DKB nur für Aktivkunden unter 28 Jahren oder mit 700 € Mindestgeldeingang) und zahlt einen Saveback-Bonus auf Kartenzahlungen bei aktivem Sparplan. Die DKB Visa Debitkarte bleibt eine gute Alternative, wenn du ohnehin DKB-Kunde bist oder ein neues Girokonto bei einer etablierten deutschen Bank suchst.
Welche Karten brauche ich für eine Asien-Rundreise durch mehrere Länder?
Für eine Asien-Rundreise durch mehrere Länder empfehlen wir mindestens zwei Karten, besser drei. Die ideale Kombination: Hanseatic GenialCard (echte Kreditkarte für Kautionen und Kartenzahlungen), Trade Republic Karte (Hauptdebit für Bargeldabhebungen) und Bank Norwegian Visa (Online-Buchungen und Reiserücktrittsversicherung). So bist du bei Verlust, Sperrung, Limit-Erreichen und unterschiedlichen Akzeptanzen pro Land abgesichert.
Kann man in Asien gut mit Kreditkarte bezahlen?
In Asien kannst du immer häufiger mit Kreditkarte bezahlen, aber ohne Bargeld kommst du nicht aus. In Hotels, Tourenbüros, größeren Restaurants und modernen Shops sind Kartenzahlungen verbreitet. An Garküchen, Marktständen und in kleinen Restaurants bleibt Bargeld der Standard. China ist die Ausnahme. Dort dominieren AliPay und WeChat-Pay.
Funktioniert meine EC-Karte in Asien?
Manche EC-Karten funktionieren in Asien, viele aber nicht. Häufig müssen sie vor der Reise bei der Hausbank für Asien freigeschaltet werden. Selbst dann sind die Gebühren beim Bezahlen und Geld abheben mit EC-Karten in Asien hoch. Wir empfehlen ausdrücklich, stattdessen eine Kreditkarte oder Visa-/Mastercard-Debitkarte mitzunehmen.
Soll man nach Asien Bargeld mitnehmen?
Ja, nimm immer etwas Bargeld in Euro nach Asien mit. Viele Länder in Asien verlangen bei Einreise einen Bargeld-Nachweis. Höhe und Bestimmungen variieren pro Land. Prüfe vor der Reise die aktuellen Vorgaben beim Auswärtigen Amt oder den Botschaften deiner Reiseländer.
Was ist besser in China, Alipay oder Kreditkarte?
In China ist Alipay deutlich besser als eine reine Kreditkartenzahlung. Direkte Kreditkartenzahlungen werden nur in größeren Hotels und touristischen Spots akzeptiert. AliPay und WeChat-Pay funktionieren dagegen praktisch überall. Du kannst deine ausländische Kreditkarte mit beiden Apps verknüpfen.
Wie bezahle ich als Deutscher in China?
Als Deutscher zahlst du in China bargeldlos mit AliPay oder WeChat-Pay. Du verknüpfst deine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte mit der App und scannst dann QR-Codes oder lässt dich scannen. Für höhere Beträge fällt eine Service-Fee von ca. 3 % an (unter etwa 25 € meist gebührenfrei).
Können Ausländer in China mit Kreditkarte bezahlen?
Ausländer können in China mit Kreditkarte bezahlen, aber nur eingeschränkt. Akzeptiert werden Visa, Mastercard und American Express in größeren Hotels und manchen touristischen Geschäften. Deutlich häufiger werden jedoch Zahlungen über AliPay und WeChat-Pay akzeptiert. Beide Apps können mit deinen Kreditkarten verknüpft werden.





Wir sind gerade auf der Suche nach Alternativen zur DKB, deswegen kommt uns euer Artikel sehr gelegen 🙂 Eigentlich ist die DKB top – kostenloses Abheben, Push Nachricht zu Umsätzen etc. Allerdings ist der Service sowas von katastrophal & sie haben uns jetzt schon öfter die Karte gesperrt, nachdem wir Geld abgehoben haben in Asien … Ohne Vorwarnung oder triftigen Grund, denn wir haben die Länder explizit im Konto freigegeben. Mal sehen, wohin wir wechseln werden 🙂 Liebe Grüße, Fee & Marcel