Die richtige Kreditkarte für Asien spart dir auf einer Reise schnell über hundert Euro an Gebühren ‒ die falsche kostet dich unnötig Geld beim Geld abheben und Bezahlen in Asien. Genau deshalb zeigen wir dir hier die besten kostenlosen Kreditkarten für Asien, die wir 2026 selbst nutzen ‒ in Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und Indonesien ebenso wie in Japan, Südkorea und China.
Seit 2011 haben wir zwölf verschiedene Reisekreditkarten in Asien getestet und für den Thailand-Reiseführer und den Kambodscha-Reiseführer im Reise Know-How Verlag zahlreiche Reisen vor Ort recherchiert. Auf Grundlage dieser Erfahrung, gezielter Tests und ausgiebiger Vergleiche stellen wir dir die Karten vor, mit denen du beim Geld abheben in Asien und beim Bezahlen wirklich sparst.
Transparenz & Disclaimer
Mit * gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Du hierüber einen Einkauf tätigst, erhalten wir eine kleine Provision. Der Preis für Dich bleibt gleich. So hilfst du uns dabei, kostenlosen und unabhängigen Mehrwert für Deine Reisen zu bieten. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung, sondern ein reines Informationsangebot dar. Alle Inhalte beziehen sich auf Privatreisen. Dienst- oder Geschäftsreisen finden keine Berücksichtigung. Wir übernehmen keine Haftung für die Aktualität der hier aufgeführten Inhalte und schließen die Haftung für Allgemeine Geschäftsbedingungen und Versicherungsbedingungen der aufgeführten Kreditkartenanbieter und ihrer Partner aus.
💳 Kurz & knapp: Die 3 besten Kreditkarten für Asien
Wir nehmen immer mindestens zwei, besser alle drei der folgenden Karten mit nach Asien ‒ und das hat einen einfachen Grund: Jede Karte erfüllt eine andere Aufgabe. Die Bank Norwegian Visa ist unsere Hauptkarte fürs Abheben, Zahlen und für Kautionen. Die Hanseatic GenialCard ist unser unkompliziertes Backup, falls die Hauptkarte ausfällt. Mit der Trade Republic Karte heben wir zusätzlich Bargeld ab, wenn wir an einem Tag mehr als das Limit der Bank Norwegian brauchen.
Das Wichtigste sofort:
- Die beste Karte für Asien ist die Bank Norwegian Visa: echte Kreditkarte, hohes Abhebungslimit (1000 €/Tag), kostenloses Versicherungspaket. Wichtig ist nur, in der App die vollständige Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift einzustellen ‒ dann hebst du zinsfrei Geld ab.
- Die ATM-Gebühren der asiatischen Banken (2–9 € pro Abhebung, z. B. 350 Baht in Thailand) lassen sich kaum ganz vermeiden, aber spürbar reduzieren ‒ erstattet werden sie 2026 von keiner europäischen Bank mehr. Hebe seltener, dafür größere Beträge ab, in Thailand etwa bis zu 30.000 Baht an den Krungsri-Automaten. Komplett kostenlos sind nur einzelne Automaten, zum Beispiel die der BNI in Indonesien.
- Du brauchst mindestens zwei Karten. Falls eine gesperrt wird, verloren geht oder dein Limit erreicht ist, stehst du sonst ohne Bargeld da.
- In China zahlst du fast überall mit AliPay oder WeChat-Pay, kaum noch mit Bargeld oder direkt mit Karte. Verknüpfe vor der Reise deine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte mit einer der Apps.
- Lehne beim Abheben immer die Euro-Umrechnung ab („No Conversion“), damit deine Bank den besseren Wechselkurs anwendet.
Im Jahr 2026 verwenden wir diese drei besten Kreditkarten für Asien:
Bank Norwegian Visa*
Laufende Kosten: 0 €
Hohes Abhebungslimit: 1000 € täglich im Ausland (3000 € pro Woche)
Echte Kreditkarte: Kautionen bei Autovermietern und Hotels möglich
Zinsfrei abheben: bei vollständiger Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift
Keine Fremdwährungsgebühren
Bonus: kostenloses Versicherungspaket (inkl. Reiserücktrittsversicherung bis zum 65. Geburtstag)
Keine vorübergehende Sperrung: nur dauerhaft per App
👉 Wir nutzen die Visa der Bank Norwegian als unsere Hauptkarte für Asien. Wichtig ist nur die einmalige Einstellung in der App, dass die Monatsrechnung vollständig per Lastschrift abgebucht wird ‒ dann fallen beim Abheben keine Zinsen an.
Hanseatic Bank GenialCard*
Laufende Kosten: 0 €
Geld abheben im Ausland: keine Gebühren durch die Hanseatic Bank
Keine Fremdwährungsgebühren
Vorübergehende Sperrung möglich: über die App
Kein neues Girokonto benötigt
Niedriges Abhebungslimit: 500 € täglich
👉 Die GenialCard ist unser unkompliziertes Backup. Als echte Kreditkarte eignet sie sich ebenfalls für Kautionen, und über die App lässt sich die temporäre Sperrung nutzen, falls wir die Karte nur verlegt haben.
Trade Republic Karte*
Laufende Kosten: 0 € (ohne Bedingungen)
Hohes Abhebungslimit: 1.500 € täglich
Geld abheben: keine Gebühren durch Trade Republic (ab 100 € pro Abhebung)
Keine Fremdwährungsgebühren
Saveback als Bonus: Karten-Ausgaben fließen anteilig in deinen Sparplan
Zinsen auf Guthaben im Verrechnungskonto
Vorübergehende Sperrung möglich: über die App
Keine echte Kreditkarte: Debitkarten können keine Kautionen bei Autovermietern hinterlegen
👉 Wir nutzen die Trade Republic Karte als zusätzliche Debitkarte mit dem höchsten Tageslimit (1.500 €). Praktisch an Tagen, an denen wir mehr als das Limit der Bank Norwegian abheben wollen ‒ und ein einfacher Einstieg ins Investieren über Sparpläne.
🌎 Alle von uns empfohlenen Kreditkarten für Asien eignen sich sehr gut für weltweite Reisen! Du reist primär nach Thailand? Dann ist unser detaillierter Vergleich zur besten Kreditkarte für Thailand noch passender — mit Tipps zu den Krungsri-Automaten und thailand-spezifischen Gebühren.
Artikelübersicht

⏱️ Entscheidungshilfe: Tabelle mit den besten Kreditkarten für Asien
Für Asien empfehlen wir mindestens zwei Karten, besser drei (z. B. 2 echte Kreditkarten + 1 Debitkarte) ‒ genau so reisen wir selbst. Unsere Tabelle hilft dir bei der Auswahl der für dich besten Karten.
👉 Beim Klick auf die Kreditkarten gelangst du direkt zu den Antragsseiten:
| Profil / Bedarf | Empfohlene Karten | Warum sinnvoll |
|---|---|---|
| 🥇 Nur eine Karte Unsere Empfehlung | Bank Norwegian Visa* | Echte Kreditkarte, hohes Limit (1000 €/Tag), zinsfrei bei Lastschrift, kostenloses Versicherungspaket |
| ✅ Standard (für die meisten) | Bank Norwegian Visa* + Hanseatic GenialCard* | Hauptkarte plus unkompliziertes Backup, falls eine Karte ausfällt oder gesperrt wird |
| 🌏 Vielreisende & lange Trips | Bank Norwegian Visa* + Hanseatic GenialCard* + Trade Republic Karte* | Maximale Sicherheit; Trade Republic ergänzt das höchste Tageslimit (1.500 €) und Saveback |
| 🚗 Mietwagen-Fokus | Bank Norwegian Visa* + easybank Platinum* | Echte Kreditkarten für Kautionen; easybank Platinum bringt Mietwagen-Versicherung mit (sinnvoll v. a. in der EU, Japan und Südkorea) |
| 🏦 Bestehende DKB-Kunden | Bank Norwegian Visa* + DKB Visa Debit* | Wer ohnehin ein DKB-Girokonto nutzt, hat die Visa Debit als zweite Abhebe-Karte ohne Umweg dabei |
| 🌱 Nachhaltigkeit | awa7 Visa* + Bank Norwegian Visa* | awa7 pflanzt Bäume für deine Umsätze, kombiniert mit unserer bewährten Hauptkarte |
| 📌 Kurz gesagt: Für die meisten reicht die Bank Norwegian Visa als Hauptkarte plus eine zweite Karte als Backup. Wichtig ist nur, in der App die vollständige Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift einzustellen, dann hebst du zinsfrei Geld ab. | ||
Unsere Empfehlung
🤨 Noch nicht sicher, welche Kreditkarte für Asien am besten für dich ist? In unserem Vergleich von Kreditkarten für Asien erklären wir dir Vorteile und Nachteile der besten Kreditkarten für Asien und geben dir wichtige Tipps zum Bezahlen in asiatischen Ländern und dem Umgang mit deinen Reisekreditkarten:
🥇 Bank Norwegian Visa ‒ die beste Kreditkarte für Asien
Die Bank Norwegian Visa* ist unserer Erfahrung nach die beste kostenlose Kreditkarte für Asien und weltweite Reisen. Sie ist die Karte, die wir selbst am häufigsten nutzen. Die Bank Norwegian verursacht keine laufenden Kosten und kein zusätzliches Girokonto ist nötig. Im Gegensatz zu vielen anderen kostenlosen Kreditkarten verfügt sie über ein hohes tägliches Abhebungslimit von 1000 € (3000 € pro Woche) im Ausland und beinhaltet ein kostenloses Versicherungspaket (Auslandskrankenversicherung und Reiserücktrittsversicherung), das wir allerdings nur als netten Bonus und nicht als vollwertigen Versicherungsschutz sehen (unsere Einordnung dazu findest du weiter unten). Da es sich um eine echte Kreditkarte handelt, eignet sie sich zum Hinterlegen von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels. Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos.
Beim Geld abheben in Asien erhebt die Bank Norwegian selbst keine Gebühren (die asiatischen Banken verlangen weiterhin 2–9 € pro Abhebung). Das hohe Abhebungslimit von 1000 € pro Tag spielt dabei seinen Vorteil aus: Du hebst seltener ab und reduzierst dadurch die Gebühren der lokalen Banken.
💡 Wichtig für zinsfreies Abheben: Stelle in der Bank Norwegian App ein, dass deine Kreditkartenrechnung jeden Monat vollständig per Lastschrift von deinem Girokonto abgebucht wird. Dann zahlst du für Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen keine Zinsen. Begleichst du nur einen Teilbetrag, fallen rückwirkend Zinsen ab dem Tag der Abhebung an. Mit der eingestellten Vollabbuchung passiert das nicht ‒ und genau so nutzen wir die Karte selbst seit Jahren problemlos.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei der Reiseplanung: Wir profitieren von einer kostenlosen Reiserücktrittsversicherung, wenn wir mindestens 50 % der Transportkosten (wie Flüge oder Bahntickets) mit der Karte bezahlen. Das fängt hohe Stornokosten im Ernstfall ab, ohne dass wir eine separate Versicherung abschließen müssen.
Vorteile der Bank Norwegian Visa
Keine Jahresgebühr und kein zusätzliches Girokonto nötig
Hohes tägliches Abhebungslimit von 1000 € (3000 € pro Woche)
Echte Kreditkarte: Kautionen bei Autovermietern und Hotels möglich
Zinsfreies Geld abheben bei vollständiger Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift
Keine Fremdwährungsgebühren
Kostenloses Versicherungspaket als netter Bonus (inkl. Reiserücktrittsversicherung bis zum 65. Geburtstag)
Geld abheben auch im Inland kostenlos (500 € täglich; 1500 € pro Woche)
Nachteile der Bank Norwegian Visa
Zinsen nur bei Teilzahlung ‒ daher Lastschrift auf Vollabbuchung einstellen
Keine temporäre Sperrung der Kreditkarte möglich (nur dauerhaft über die App)
Mindestalter zur Beantragung 20 Jahre
Bank Norwegian Visa jetzt beantragen
👉 Unsere Lieblingskarte für Asien: hohes Abhebungslimit, kostenloses Versicherungspaket und eine „echte“ Kreditkarte! Wir nutzen die Bank Norwegian Visa als unsere Hauptkarte. Wichtig ist nur die einmalige Einstellung in der App, dass die Monatsrechnung vollständig per Lastschrift abgebucht wird ‒ dann hebst du zinsfrei Geld ab. Als Bonus greift bei mindestens 50 % der mit der Karte bezahlten Transportkosten die inkludierte Reiserücktrittsversicherung.
Bank Norwegian Visa beantragen*📃 Das Versicherungspaket der Bank Norwegian ist ein netter Bonus, nicht mehr. Die Versicherungsbedingungen der Bank Norwegian Visa sind in der Praxis enger, als der Begriff „Versicherungspaket“ vermuten lässt. Damit der Schutz überhaupt greift, musst du bei Flugreisen mindestens 50 % deiner Transportkosten mit der Karte bezahlt haben. Die Reise muss in Deutschland beginnen und enden. Du musst in Deutschland leben und krankenversichert sein. Der Schutz gilt weltweit für maximal 60 Tage und deckt dich und deine Familie, bei One-Way-Ticket oder offener Rückreise jedoch nur die ersten 35 Tage. Für Langzeitreisen durch Südostasien reicht das oft nicht. Hinzu kommen spürbare Selbstbehalte von 185 € pro Schadensfall, beim Reiserücktritt 20 % der Kosten, mindestens 185 €. Eine stornierte Reise über 2.000 € kostet dich so rund 400 € Eigenanteil. Und mit dem 65. Geburtstag enden Reiserücktritt sowie Krankheit und Rücktransport, also die beiden wichtigsten Deckungen. Genau deshalb nutzen wir zusätzlich eine eigene Auslandskrankenversicherung für ganz Südostasien. Auf eine kostenpflichtige Reiserücktrittsversicherung verzichten wir dagegen, weil die Variante der Bank Norwegian kostenlos ist und wir mit dem Restrisiko gut leben können. Prüfe vor Vertragsschluss immer die aktuelle Fassung selbst.


🥈 Hanseatic Bank GenialCard ‒ die unkomplizierteste Kreditkarte für Asien
Die GenialCard der Hanseatic Bank* ist die unkomplizierteste kostenlose Kreditkarte für Asien und weltweite Reisen. Für uns ist sie das Backup zur Bank Norwegian Visa ‒ die Karte, die wir griffbereit haben, falls unsere Hauptkarte verloren geht, gesperrt wird oder einmal nicht funktioniert. Praktisch dabei: Über die App lässt sich die temporäre Sperrung nutzen, falls du die Karte nur verlegt hast. Die Hanseatic Bank erhebt keine Jahresgebühr. Es entstehen keine Gebühren beim Geld abheben in Asien (asiatische Banken erheben jedoch häufig 2–9 € pro Abhebung). Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos.
Aufgrund des vergleichsweise niedrigen täglichen Abhebungslimits von 500 € nutzen wir die GenialCard vor allem für Kartenzahlungen und Online-Zahlungen in Asien und auf weltweiten Reisen. Da es sich um eine echte Kreditkarte handelt, eignet sie sich zum Hinterlegen von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels.
💡 Tipp: Stelle auch bei der GenialCard über die App oder das Online-Banking ein, dass der Rechnungsbetrag jeden Monat vollständig abgebucht wird. So vermeidest du unnötige Zinsen und musst die Kreditkartenrechnung nicht manuell ausgleichen.
Vorteile der Hanseatic Bank GenialCard
Keine Jahresgebühr
Abheben von Bargeld im Ausland seitens der Kreditkarte kostenlos
Keine Fremdwährungsgebühren
Temporäre Sperrung und dauerhafte Sperrung per App möglich
Kein zusätzliches Girokonto benötigt
Nachteile der Hanseatic Bank GenialCard
Gebühren beim Geld abheben im Inland möglich
Nur 500 € tägliches Abhebungslimit
GenialCard jetzt beantragen
👉 Wenn du eine besonders unkomplizierte kostenlose Kreditkarte für Asien willst, nimm die GenialCard der Hanseatic Bank: keine Fremdwährungsgebühren, kein neues Girokonto nötig und keine versteckten Gebühren! Wir nutzen sie als zuverlässiges Backup zu unserer Hauptkarte.
GenialCard beantragen*🌴 Nachhaltige Kreditkarte für Asien: Die Hanseatic Bank bietet auch die Kreditkarte awa7* an. Sie ist nahezu gleichwertig zur GenialCard. Als netter Bonus helfen deine Umsätze dabei, Bäume zu pflanzen.
🥉 Trade Republic Karte ‒ die beste Debitkarte für Asien
Die Trade Republic Karte* ist nach unserer Erfahrung die beste kostenlose Debitkarte für Asien. Wir nehmen sie als zusätzliche Karte mit, weil sie zwei Dinge besser kann als jede andere Debitkarte: Sie ist wirklich gebührenfrei (keine Kontoführungsgebühr, keine versteckten Bedingungen) und hat das höchste tägliche Abhebungslimit unter den kostenlosen Karten mit 1.500 €. Damit ist sie unsere Wahl für Tage, an denen wir mehr als das Limit der Bank Norwegian (1000 €) abheben wollen. Sie ist außerdem die beste Lösung, falls du gar keine echte Kreditkarte bekommst ‒ etwa wegen deiner Bonität oder weil du jünger bist: Eine Debitkarte wie diese erhältst du in der Regel auch dann, wenn ein Kreditkartenanbieter dich ablehnt.
Bezahlen in Fremdwährung ist kostenlos. Bargeldabhebungen sind weltweit ab 100 € pro Abhebung ohne Gebühren seitens Trade Republic (unter 100 € fällt 1 € Gebühr an). In Südostasien spielt diese 100-Euro-Schwelle praktisch keine Rolle: Da die lokalen Banken ohnehin 2–9 € pro Abhebung verlangen, hebst du sowieso möglichst große Beträge ab. An den thailändischen Krungsri-Automaten sind das bis zu 30.000 THB (ca. 830 €) auf einen Schlag. In Japan und Südkorea sind die ATM-Gebühren teils deutlich niedriger ‒ dort kann es sich lohnen, auf die 100-Euro-Schwelle zu achten.
Im direkten Vergleich zur DKB Visa Debit hat die Trade Republic Karte für uns drei klare Vorteile: Das tägliche Abhebungslimit liegt mit 1.500 € spürbar höher als bei der DKB (1.000 €). Die Karte ist ohne jede Bedingung gebührenfrei, während die DKB nur für Aktivkunden unter 28 Jahren oder mit 700 € Mindestgeldeingang kostenlos bleibt. Und das Verrechnungskonto bei Trade Republic dient direkt als Girokonto, sodass kein zusätzliches Bankkonto eröffnet werden muss.
Als netter Bonus gibt es das Saveback: Wenn du einen aktiven Wertpapier-Sparplan bei Trade Republic hast, fließen ein paar extra Euro deiner Kartenausgaben automatisch in den Sparplan. Wer die Karte häufig nutzt, sammelt so über das Jahr einen ordentlichen Betrag, der direkt in die eigene Altersvorsorge wandert. Außerdem zahlt Trade Republic Zinsen auf das Guthaben in deinem Verrechnungskonto. Ein Pluspunkt, den klassische Girokonten in der Regel nicht bieten.
Wichtig zu wissen: Nach der Konto-Eröffnung erhältst du zunächst nur eine virtuelle Karte. Für Bargeldabhebungen und das Bezahlen vor Ort musst du die physische Karte aktiv über die App bestellen. Die Classic-Variante aus Kunststoff (einmalig 5 €) reicht für alle Reisezwecke vollkommen aus. Wer es schicker mag, zahlt 50 € einmalig für die Mirror Card aus Metall. Funktional gibt es jedoch keinen Unterschied.
Mit der Visa-Debitkarte kannst du im Gegensatz zu echten Kreditkarten keine Kautionen hinterlegen (wichtig bei Autovermietern und manchen gehobenen Unterkünften). Für diese Fälle nutzt du eine echte Kreditkarte wie die Bank Norwegian Visa oder die Hanseatic GenialCard.
Vorteile der Trade Republic Karte
Tägliches Abhebungslimit von 1.500 € (das höchste unter den kostenlosen Karten)
Komplett kostenlos ohne Bedingungen (kein Mindestgeldeingang, keine Altersgrenze)
Bargeldabhebung in Asien kostenlos seitens Trade Republic (ab 100 € pro Abhebung)
Keine Fremdwährungsgebühren
Zinsen auf Guthaben im Verrechnungskonto
Saveback als Bonus: Karten-Ausgaben fließen anteilig in deinen Sparplan
Direkte Abbuchung vom Konto: bessere Budgetkontrolle als bei Kreditkarten
Temporäre und dauerhafte Sperrung per App möglich
Bei Ablehnung durch Kreditkartenanbieter (Schufa-Score!) in der Regel verfügbar
Nachteile der Trade Republic Karte
Keine echte Kreditkarte: Kautionen können nicht hinterlegt werden (Autovermieter!)
Physische Karte muss aktiv über die App bestellt werden (Classic 5 €, Mirror Metall 50 €)
Abhebungen unter 100 €: 1 € Gebühr pro Abhebung (in Südostasien kaum relevant)
Saveback nur mit aktivem Wertpapier-Sparplan bei Trade Republic
Trade Republic Karte jetzt beantragen
👉 Beste kostenlose Debitkarte für Asien! Die Trade Republic Karte überzeugt mit dem höchsten Abhebungslimit (1.500 €) unter den kostenlosen Karten und ist ohne jede Bedingung wirklich gratis. Ideal als Ergänzung zu einer echten Kreditkarte ‒ oder als Hauptkarte, wenn du keine echte Kreditkarte bekommst.
Trade Republic Karte beantragen*💡 DKB Visa Debitkarte als Alternative
Die DKB Visa Debitkarte* bleibt für eine bestimmte Zielgruppe weiterhin eine gute Wahl: Wenn du bereits DKB-Kunde bist oder du ohnehin ein neues Girokonto bei einer etablierten deutschen Bank mit ausgereifter App suchst, ist die Visa Debit eine solide Reisekarte für Asien. Wer einfach nur eine kostenlose Debit-Reisekarte ohne Bedingungen will, ist mit der Trade Republic Karte besser bedient.
Mit der Visa-Debitkarte kannst du im Gegensatz zu echten Kreditkarten keine Kautionen hinterlegen (wichtig bei Autovermietern und manchen gehobenen Unterkünften). Für diese Fälle nutzt du eine echte Kreditkarte wie die Bank Norwegian Visa oder die Hanseatic GenialCard.
Das tägliche Abhebungslimit von 1.000 € liegt unter dem der Trade Republic Karte (1.500 €), ist aber für die meisten Reisen vollkommen ausreichend. Gegenüber der Hanseatic GenialCard (500 € Limit) musst du in Asien seltener an den Automaten und reduzierst so die Gebühren der lokalen Banken. Die Bargeldabhebung ist seitens DKB kostenlos, in Asien fallen die üblichen 2–9 € Gebühren der lokalen Bank pro Abhebung an.
Wichtige Einschränkung: Das Girokonto ist nur für Aktivkunden kostenlos (unter 28 Jahren oder bei mindestens 700 € monatlichem Geldeingang). Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, zahlt Kontoführungsgebühren und fährt mit der Trade Republic Karte gebührenfreier.
Als netter Bonus bietet die DKB einen Notfallkartenservice an: Bei Kartenverlust auf Reisen kannst du eine Notfallkarte und Notfallbargeld erhalten. Allerdings dauert die Bereitstellung. Als schnelle Lösung in einer Akutsituation taugt der Service nur bedingt. Wer auf Nummer sicher gehen will, führt ohnehin mehrere Karten mit sich.
In Deutschland nutzen wir die DKB-Karten für unser alltägliches Gemeinschaftskonto bei der DKB*. Sofern dich die geringen zusätzlichen Gebühren nicht stören und du Kunde bei möglichst wenigen Banken sein möchtest, ist die echte Visa Kreditkarte der DKB* eine interessante Ergänzung für dich.
Vorteile der DKB Visa Debitkarte
Tägliches Abhebungslimit von 1000 €
Bargeldabhebung in Asien kostenlos seitens der DKB
Direkte Abbuchung vom Girokonto: bessere Budgetkontrolle als bei Kreditkarten
Keine Fremdwährungsgebühren
Temporäre und dauerhafte Sperrung per App möglich
Bei Ablehnung durch Kreditkartenanbieter (Schufa-Score!) in der Regel verfügbar
Notfallkartenservice bei Kartenverlust (Bereitstellung kann allerdings dauern)
Nachteile der DKB Visa Debitkarte
Nur als Aktivkunde gebührenfrei (unter 28 Jahre oder 700 € Mindestgeldeingang pro Monat)
Kautionen können nicht hinterlegt werden (Autovermieter!)
Niedrigeres Abhebungslimit als die Trade Republic Karte
DKB Debit jetzt beantragen
👉 Solide Wahl für DKB-Kunden und Girokonto-Wechsler! Die DKB Visa Debitkarte ist ideal, wenn du ohnehin ein neues Girokonto bei einer etablierten Bank suchst oder bereits DKB-Kunde bist. Wer nur eine kostenlose Debit-Reisekarte ohne Bedingungen will, ist mit der Trade Republic Karte besser bedient.
DKB Debit und Girokonto beantragen*

🔢 Wie viele Kreditkarten für Asien?
Für Asien brauchst du mindestens zwei Kreditkarten (oder eine Kreditkarte und eine Debitkarte). Es kommt vor, dass du auf Reisen deinen monatlichen Kreditrahmen vollständig aufbrauchst oder das tägliche Abhebungslimit am Geldautomaten ausnutzen musst. In diesen Fällen brauchst du unbedingt eine zweite Karte. Um uns zusätzlich vor technischen Problemen, Sperrungen, Verlust und Diebstahl zu schützen, nehmen wir persönlich mindestens drei Karten mit nach Asien (noch mehr Karten schaden nicht).
🫤 Welche Karte für Asien: Visa, Mastercard oder American Express?
Für Asien eignen sich Kreditkarten und Debitkarten von Visa und Mastercard am besten. Sie werden nahezu flächendeckend zum Geld abheben und Bezahlen akzeptiert und lassen sich in China zudem in Apps wie AliPay und WeChat-Pay nutzen. Beide Kreditkartenfirmen bieten gute Wechselkurse von Euro in die jeweiligen Landeswährungen in Asien an. Viele herausgebende Banken geben Karten von Visa und Mastercard mit hervorragenden Konditionen für Reisen nach Asien aus.
Kreditkarten von American Express (AMEX) werden beim Abheben an Automaten in Asien deutlich seltener akzeptiert. Auch die Akzeptanz bei direkten Kartenzahlungen ist unseren Erfahrungen nach mit AMEX deutlich schlechter als bei Karten von Visa und Mastercard (in China kann AMEX für AliPay und WeChat-Pay genutzt werden).
Deswegen nutzen wir keine Kreditkarten von American Express für unsere Reisen nach Asien und alle unsere internationalen Reisen:
- Zusätzliche Abhebegebühren
- Zusätzliche Fremdwährungsgebühren beim Bezahlen
- Monatsgebühren bei vielen Karten
- Deutlich schlechtere Akzeptanz als Visa und Mastercard
👉 Die American Express Platinum Card* könnte aufgrund des umfangreichen Versicherungspaketes, den inkludierten Zugängen zu Lounges an Flughäfen, der Möglichkeit, Meilen zu sammeln, und zahlreichen weiteren Boni für Reisende dennoch interessant für dich sein. Für uns persönlich rechnen sich die laufenden Kosten jedoch nicht. Mindestens eine zusätzliche Karte von Visa oder Mastercard benötigst du dennoch für Asien und Südostasien.
🚗 Du mietest Autos in Asien? Dann könnte die kostenpflichtige easybank Platinum* interessant für dich sein! Sofern du häufiger Autos auf Reisen mietest, ergibt sich in Kombination mit der inkludierten Reiseabbruch- und Reiserücktrittsversicherung sowie weiteren enthaltenen Absicherungen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! Da die Versicherung nach Schäden zwingend einen Polizeibericht fordert, ist sie für viele Länder in Asien aus unserer Erfahrung jedoch fraglich. In Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam oder in Indonesien wegen eines Kratzers die Polizei zu rufen, kostet massiv Zeit und Nerven. In Japan, Südkorea oder der EU hingegen ist dieser Schutz oft top und spart bares Geld.
🫠 Kreditkarte oder Debitkarte für Asien?
Für Asien sind echte Kreditkarten die bessere Wahl als Debitkarten. Sie eignen sich zur Hinterlegung von Kautionen bei Autovermietern und gehobenen Hotels, und manche Bezahlapps akzeptieren ausschließlich echte Kreditkarten. Debitkarten von Visa oder Mastercard sind die zweitbeste Option. Sie eignen sich, wenn du keine echte Kreditkarte bekommst (z. B. wegen Alter oder Bonität), oder als Ersatzkarte zu deinen Kreditkarten.
🏧 Geld abheben in Asien ‒ Gebühren am Automat sparen
Geldautomaten in Asien (kurz: ATM) sind nahezu flächendeckend verfügbar. Lediglich weit abseits der Touristenpfade sind gelegentlich keine Geldautomaten vorhanden (Sonderfall China: Bargeld wird immer seltener genutzt). An vielen Geldautomaten in Asien musst du beim Abheben von Bargeld Gebühren der asiatischen Banken zahlen (2–9 € pro Abhebung; z. B. 350 Baht in Thailand). Diese Gebühren werden im Jahr 2026 von keiner europäischen Bank mehr erstattet. Beim Geld abheben am Bankschalter musst du diese Gebühr teilweise nicht zahlen. Aufgrund der schlechteren Wechselkurse spart dir der Aufwand jedoch kein Geld. Vollständig kostenlos Bargeld abheben ist in Asien nur selten möglich.
Das musst du in Asien beachten, wenn du Geld am Automaten abheben willst:
- Kreditkarte nicht vergessen: Deine Karte kommt häufig erst nach dem Bargeld aus dem Geldautomaten.
- Abhebegebühren sparen: In manchen Ländern gibt es vollständig kostenlose Geldautomaten (z. B. indonesische Geldautomaten der Bank BNI). In Thailand erlauben die gelben Krungsri-Automaten (Bank of Ayudhya) bis zu 30.000 Baht pro Abhebung. Das spart bei 350 Baht ATM-Gebühr direkt eine komplette Abhebung gegenüber anderen Banken (meist 20.000 Baht Limit). Die App ATM Fee Saver hilft dir dabei, kostenlose oder günstige Automaten in deinem Reiseland zu finden.
- Auf Wechselkurse achten: Beim Abheben in Asien fragen viele Automaten nach der Anwendung des Wechselkurses der asiatischen Bank. Wähle immer „No Conversion“ (oder entsprechende Formulierungen) aus, um hohe zusätzliche Gebühren zu vermeiden.
👉 Grundsätzlich gilt: Hebe möglichst selten, dafür immer den maximal möglichen Betrag ab. So zahlst du bei gestiegenen Gebühren am wenigsten.
💳 Womit zahlst du am günstigsten in Asien?
Am günstigsten bezahlst du in Asien, indem du mit einer gebührenfreien Karte größere Bargeldbeträge am Automaten abhebst und vor Ort bar zahlst. Nicht jede Zahlungsmethode ist gleich günstig. Die Tabelle zeigt dir auf einen Blick, womit du am meisten sparst und was du lieber vermeidest:
Hinweis: An asiatischen ATMs fallen je nach Land 2–9 € Gebühr pro Abhebung an. Wechselkurse variieren stark zwischen den Ländern (z. B. 1 € ≈ 34–37 THB in Thailand, ca. 17.000 IDR in Indonesien, ca. 27.000 VND in Vietnam).
| Methode | Wo nutzbar? | Kosten | Wichtige Punkte | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| 🏧 ATM mit Trade Republic Karte (hohe Limits) | Krungsri Thailand (bis 30.000 THB), BNI Indonesien (kostenlos) | ~1,2 % | Tageslimit 1.500 €. Möglichst selten, viel abheben | 🥇 beste |
| 🏧 ATM mit Hanseatic GenialCard | Alle Geldautomaten | ~1,2–1,8 % | Echte Kreditkarte. Kautionen möglich. Nur 500 € Tageslimit beachten | 🟢 gut |
| 🏧 ATM mit Bank Norwegian | Alle Geldautomaten | ~1,2 % | Zinsfrei bei vollständiger Abbuchung per Lastschrift. Echte Kreditkarte, Kautionen möglich | 🟢 gut |
| 💳 Kartenzahlung | Hotels, Restaurants, größere Shops | 2–4 % Aufschlag | Nicht überall akzeptiert. An Garküchen und kleinen Läden meist kein Kartenlesegerät | 🟡 ok |
| 💶 Bargeld wechseln | Wechselstuben (z. B. SuperRich Thailand) | Kursabhängig | Keine ATM-Gebühr, aber Kurse meist schlechter als am Automaten | 🟡 ok |
| 📱 AliPay / WeChat-Pay (nur China) | Praktisch überall in China | 0–3 % (ab ~25 € Service-Fee) | Beste Methode in China. Kreditkarte mit App verknüpfen | 🥇 beste |
| 📌 Wichtig: Asien ist sehr heterogen. Gebühren, ATM-Verfügbarkeit und Akzeptanz unterscheiden sich pro Land deutlich. Die Tabelle zeigt grobe Tendenzen. Wer entspannt reisen will, nimmt mindestens zwei Karten mit, um jede Situation abzudecken. Tipp: Bei der Bank Norwegian in der App die vollständige Abbuchung per Lastschrift einstellen, dann hebst du auch mit ihr zinsfrei Geld ab. | ||||
💳 Unsere 3 Karten für Asien und wofür wir sie nutzen:
🥇 Bank Norwegian Visa* → Online-Buchungen & Versicherung: echte Kreditkarte mit inkludierter Reiserücktrittsversicherung (greift bei mind. 50 % der Transportkosten). Zinsfrei abheben, sobald du in der App die vollständige Abbuchung per Lastschrift einstellst. AGBs prüfen.
🥈 Hanseatic GenialCard* → Kartenzahlungen & Kautionen: echte Kreditkarte für Hotels, Mietwagen und direkte Zahlungen vor Ort. Keine Jahresgebühr, kein neues Girokonto nötig.
🥉 Trade Republic Karte* → Bargeld abheben: höchstes Tageslimit (1.500 €) unter den kostenlosen Karten, ideal für möglichst seltene, große Abhebungen an asiatischen Automaten.
🪙 Geld abheben oder Geld wechseln in Asien?
Geld abheben in Asien ist günstiger als Geld wechseln in Asien. In touristischen Gebieten sind Geldwechselstuben zwar häufig vorhanden, aber die häufig stark schwankenden Wechselkurse sind in der Regel schlechter als Wechselkurse an Geldautomaten. In stark entwickelten Ländern wie Japan, Südkorea oder China gibt es zudem weniger Wechselstuben als in Südostasien. Obwohl du beim Geld wechseln die häufigen Automatengebühren pro Abhebung sparst, zahlst du im Endeffekt häufig etwas mehr. Wir persönlich führen zudem ungerne große Bargeldmengen mit nach Asien und heben deshalb lieber Bargeld ab.
- 🫰 Gute Wechselkurse in Asien: Grundsätzlich solltest du Wechselkurse vor Ort vergleichen. Außerhalb von Flughäfen und touristischen Hotspots sind die Kurse häufig besser.
- 👎 Geld in Europa wechseln: Wenn du in Europa Euro in asiatische Währungen wechselst, erhältst du häufig sehr schlechte Wechselkurse. Wir haben das deswegen noch nie gemacht.
🛑 Zur Einreise in asiatische Länder wird teilweise Bargeld benötigt! Informiere dich vor Abflug nach Asien immer über aktuelle Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt oder den Botschaften deiner Reiseländer.
💵 Bezahlen in Asien ‒ Bargeld, Karte, Apps & QR-Codes
Bezahlen in Asien ist mit Bargeld, Kreditkarten, Debitkarten und häufig per Apps und QR-Codes möglich. Das musst du bei Nutzung der unterschiedlichen Zahlungsmittel in Asien beachten:
Bargeld in Asien
Bargeld ist das dominierende Zahlungsmittel für Touristen in vielen Ländern in Asien (Ausnahme China – siehe Bezahlung mit Apps unten). Es werden vorwiegend Geldscheine genutzt. Münzen dienen vor allem als Wechselgeld. Zahle Beträge am besten passend. Entgegen sich hartnäckig haltender Empfehlungen ist auch die Akzeptanz von großen Scheinen in der Regel sehr gut. Es ist dennoch sinnvoll, möglichst passend zu zahlen.
Mit Kreditkarte in Asien bezahlen
Direkte Kreditkartenzahlungen verbreiten sich in Asien schnell. Sehr viele Unterkünfte, Tourenanbieter, Transferanbieter, größere Shops und moderne Restaurants entlang der Touristenpfade bieten kontaktlose Zahlungen, Apple Pay und Google Pay an. Gelegentlich fallen dabei jedoch zusätzliche Gebühren von 2 bis 4 % an, die du auch zahlst, wenn deine Bank keine Fremdwährungsgebühren bei direkter Kartenzahlung berechnet. Im Internet sind direkte Kartenzahlungen in Fremdwährung der Standard (häufig ohne zusätzliche Gebühren). An Garküchen, in kleinen Restaurants, in Gasthäusern und einfachen Unterkünften, lokalen Geschäften und kleinen Reisebüros kannst du nicht davon ausgehen, dass Kartenzahlungen möglich sind. In den stärker entwickelten Ländern Asiens steigt auch hier die Akzeptanz.
Mit QR-Codes & Apps in Asien bezahlen
In vielen asiatischen Ländern wird über Apps und QR-Codes bezahlt. Per Smartphone werden die Codes sogar an Garküchen und Marktständen eingescannt, um Kleinstbeträge zu bezahlen. In manchen Ländern haben Touristen Zugang zu diesen Systemen, in anderen ist der Zugang umständlich oder gar nicht möglich.
Wir haben mehrere Anbieter getestet: TagThai Easypay in Thailand, Bakong-Tourist in Kambodscha, LocaPay in Laos sowie länderübergreifende Dienste wie Moreta Pay. Funktionalität, Wechselkurse, Aufladeverfahren und Alltagstauglichkeit haben uns bisher nicht überzeugt. Wir bevorzugen deshalb weiterhin Bargeldabhebungen und nach Möglichkeit direkte Kartenzahlungen.
- 👉 Ausnahme China! Die Apps AliPay und WeChat-Pay sind in China der Standard zum Bezahlen (auch für Touristen!). Du kannst deine Kreditkarten von Visa, Mastercard und American Express mit den Apps verknüpfen.
🔒 Richtiger Umgang mit deiner Kreditkarte für Asien
Beachte diese Tipps im Umgang mit deinen Kreditkarten und Debitkarten für Asien, um unnötigen Stress während deiner Reise zu vermeiden:
- Reise deiner Bank melden: Zu erwartende Umsätze in Asien per App, E-Mail oder Telefon vor Reiseantritt ankündigen, um Sperrungen zu vermeiden.
- Zugangsdaten auswendig können oder Passwort-Manager nutzen: Kenne deine Zugangsdaten für Banking-Apps und Online-Banking auswendig, für den Fall, dass du dich auf einem anderen Gerät einloggen musst oder sich deine Apps automatisch ausloggen. Bedenke, dass du beim Verlust deines Smartphones häufig keinen Zugriff auf 2-Faktor-Authentifizierungen hast. Für diesen Fall solltest du Aktivierungsgrafiken deiner Bank passwortgesichert in einer weltweit zugänglichen Cloud speichern.
- Möglichkeiten zur Kartensperrung kennen: Informiere dich vor Reiseantritt über Möglichkeiten, deine Kreditkarten zu sperren. Die von uns empfohlenen Kreditkarten für Asien kannst du unkompliziert über die zugehörigen Apps sperren (dauerhaft und/oder vorübergehend, sofern du die Karte eventuell nur verlegt hast). Alternativ kannst du deine Bank direkt anrufen, Sperrdienste von Visa und Mastercard nutzen oder den zentralen Sperrnotruf kontaktieren. Telefonate aus dem Ausland sind mit Satellite kostenlos möglich (Registrierung vor der Reise notwendig!). Die kostenpflichtigen Telefonpakete von Viber sind auch kurzfristig nutzbar.
- Kreditrahmen hochsetzen: Über die Apps der Banken oder im direkten Kontakt kannst du deinen Kreditrahmen häufig hochsetzen, damit du während deiner Reise nicht an das Ausgabenlimit gerätst. Alternativ kannst du auch aktiv Geld auf deine Kreditkarten überweisen, um mehr finanziellen Spielraum zu erhalten.
- Vollständige Abbuchung der Rechnungen vom Girokonto einstellen: In den Apps deiner Banken kannst du in der Regel einstellen, dass Kreditkartenumsätze automatisch vollständig von deinem Girokonto abgebucht werden. So vermeidest du unnötige Zinsen und das aktive Ausgleichen deiner Kreditkartenrechnungen.
- Auf unberechtigte Abbuchungen achten: Reklamiere nicht von dir getätigte Abbuchungen bei deiner Bank.
- Schütze dich vor RFID-Betrug: Kreditkartenhüllen mit RFID-Schutz verhindern ein Auslesen der NFC-Chips deiner Kreditkarten. Unsere Schutzhülle findest du auf unserer Packliste für Asien.
- Kreditkarten getrennt lagern: Trage mindestens eine Kreditkarte am Körper und eine weitere Kreditkarte im Safe oder in einem PacSafe in deiner Unterkunft.
- Sicher Geld abheben und bezahlen: Achte auf Manipulation am Tastenfeld und am Einschubmodul des Geldautomaten. Gib deinen Pin verdeckt ein. Bevorzuge kontaktlose Zahlungen.
💸 Wie komme ich in Asien an Bargeld, wenn alle meine Kreditkarten nicht nutzbar sind? Sofern alle deine Kreditkarten abhandenkommen oder gesperrt sind, kannst du dir über unzählige Standorte von Western Union oder Moneygram Bargeld von Freunden und Familien senden lassen (gegen Gebühr).
🤨 Fazit: die beste kostenlose Kreditkarte für Asien
Die beste kostenlose Kreditkarte für Asien ist unseren Erfahrungen nach die Bank Norwegian Visa*. Sie ist eine echte Kreditkarte mit hohem Abhebungslimit (1.000 €/Tag, 3.000 €/Woche), kostenlosem Versicherungspaket und ohne laufende Kosten. Wichtig ist nur, dass du in der App die vollständige Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift einstellst ‒ dann hebst du zinsfrei Geld ab und nutzt sie wie wir bedenkenlos als Hauptkarte. Als unkompliziertes Backup haben wir zusätzlich die Hanseatic GenialCard* dabei, mit der wir ebenfalls Kautionen hinterlegen können und die sich über die App vorübergehend sperren lässt. Wer an einzelnen Tagen mehr als 1.000 € abheben will oder keine echte Kreditkarte bekommt, ergänzt das Ganze um die Trade Republic Karte* mit dem höchsten Tageslimit unter den kostenlosen Karten.
Kostenpflichtige Reisekreditkarten sind für uns persönlich kaum interessant: die laufenden Kosten rechnen sich in Anbetracht der Vorteile für uns nicht. Wir empfinden lediglich die easybank Platinum* aufgrund der Mietwagenversicherung als interessant ‒ vor allem in der EU, Japan und Südkorea, wo Abläufe und Polizeiberichte standardisiert sind. In Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam, Indonesien und Myanmar hingegen sehen wir den Schutz kritisch: Die Pflicht zum Polizeibericht bei jedem Kleinschaden kostet dort oft unnötig Zeit und Nerven. Wir haben das Paket selbst genutzt, bevorzugen mittlerweile aber kostenlose Kreditkarten und buchen Mietwagen-Schutz direkt beim Vermieter. Das ist stressfreier und spart im Ernstfall mühsame Vorkasse-Zahlungen.
Hast du Fragen zu unseren Kreditkarten für Asien und weltweite Reisen?
Dann schreibe uns in den Kommentaren am Ende der Seite! 👇
♥️ Unser Blog hat dir geholfen?
Wir reisen seit 2016 gemeinsam durch Südostasien (Alex sogar seit 2011) und haben mehrere Reiseführer im Reise Know-How Verlag geschrieben. Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Indonesien und Myanmar haben wir über die Jahre rauf und runter bereist – genau dieses Wissen steckt in den hunderten kostenlosen Artikeln, die wir hier mit dir teilen.
✅ Warum du dich auf unsere Tipps verlassen kannst: Wir urlauben nicht. Jede Reise ist eine Recherche-Reise – wir testen Routen selbst, übernachten in den Hotels, die wir empfehlen, und sprechen mit Locals und Anbietern. Und das Wichtigste: Unsere Recherche-Reisen finanzieren wir komplett selbst. Niemand kann sich bei uns eine gute Bewertung oder einen Platz im Artikel kaufen – deshalb bekommst du hier wirklich unabhängige Tipps statt bezahlter Werbung.
🔗 Du buchst Hotels, Transfers oder Touren sowieso online? Dann starte einfach über unsere Links. Sie stehen an den richtigen Stellen direkt in unseren Artikeln oder gebündelt hier unten. Du zahlst keinen Cent mehr – wir bekommen eine kleine Provision vom Anbieter, aber erst, wenn du dich ohnehin zum Buchen entschieden hast. Sie ändert weder deinen Preis noch unsere Empfehlung. Genau so finanzieren wir die nächste Recherche-Reise und bleiben unabhängig.
So kannst du uns unterstützen:
- 🏨 Hotels auf Booking *
- 💳 Unsere Reise-Kreditkarte
- 🎒 Unsere Packliste
- 🚌 Transfers auf 12Go *
- 📸 Touren auf GetYourGuide *
- 🚑 Reisekrankenversicherung *
📚 Du willst tiefer einsteigen? Unsere Reiseführer und Produkte bündeln unser komplettes Wissen kompakt an einem Ort – ideal, wenn du nicht hunderte Artikel einzeln durchklicken willst.
🎯 Oder lieber alles aus einer Hand? Spar dir wochenlange Recherche: In unserer persönlichen Reiseberatung bekommst du eine passende Route, geprüfte Hotels und ehrliche Empfehlungen – abgestimmt auf genau deine Reise, von Leuten, die die Reiseführer dazu geschrieben haben.
🙏 Was uns am meisten hilft und dich nichts kostet: Wenn dir AlexAsia weitergeholfen hat, erzähl davon. Empfehle uns Freunden, die nach Südostasien reisen. Mundpropaganda ist für uns wertvoller als jeder Klick.
Danke und gute Reise!
Vanessa & Alex 💗
❓ Häufig gestellte Fragen zu Kreditkarten für Asien
Welche Kreditkarte eignet sich am besten für Asien?
Für Asien eignet sich die Bank Norwegian Visa am besten. Sie ist eine echte Kreditkarte ohne Jahresgebühr, mit hohem Abhebungslimit (1.000 €/Tag) und kostenlosem Versicherungspaket. Wichtig ist nur, in der App die vollständige Abbuchung der Monatsrechnung per Lastschrift einzustellen, dann hebst du zinsfrei Geld ab. Achte generell darauf, dass deine Karte keine Fremdwährungsgebühren erhebt und beim Geld abheben im Ausland keine eigenen Gebühren verlangt.
Welche Kreditkarten werden in Asien akzeptiert?
In Asien werden Kreditkarten von Visa und Mastercard nahezu flächendeckend akzeptiert. Die Akzeptanz für Kreditkarten von American Express ist deutlich schlechter, vor allem an Geldautomaten. In China dominieren AliPay und WeChat-Pay. Beide Apps lassen sich mit Visa, Mastercard oder AMEX verknüpfen.
Ist Mastercard oder Visa in Asien besser?
Mastercard und Visa sind in Asien vergleichbar gut. Beide werden nahezu flächendeckend akzeptiert und bieten ähnliche Wechselkurse. Die Wahl hängt eher von der herausgebenden Bank und ihren Konditionen ab als von der Karten-Marke selbst.
Was ist besser für Asien: Trade Republic Karte oder DKB Visa Debit?
Für Asien ist die Trade Republic Karte die bessere Wahl als die DKB Visa Debit. Sie bietet ein höheres tägliches Abhebungslimit von 1.500 € (DKB: 1.000 €), ist ohne jede Bedingung kostenlos (DKB nur für Aktivkunden unter 28 Jahren oder mit 700 € Mindestgeldeingang) und zahlt einen Saveback-Bonus auf Kartenzahlungen bei aktivem Sparplan. Die DKB Visa Debitkarte bleibt eine gute Alternative, wenn du ohnehin DKB-Kunde bist oder ein neues Girokonto bei einer etablierten deutschen Bank suchst.
Welche Karten brauche ich für eine Asien-Rundreise durch mehrere Länder?
Für eine Asien-Rundreise durch mehrere Länder empfehlen wir mindestens zwei Karten, besser drei. Die ideale Kombination: Bank Norwegian Visa (Online-Buchungen und Reiserücktrittsversicherung), Hanseatic GenialCard (Kautionen und Kartenzahlungen) und Trade Republic Karte (Bargeldabhebungen mit dem höchsten Limit). So bist du bei Verlust, Sperrung, Limit-Erreichen und unterschiedlichen Akzeptanzen pro Land abgesichert.
Kann man in Asien gut mit Kreditkarte bezahlen?
In Asien kannst du immer häufiger mit Kreditkarte bezahlen, aber ohne Bargeld kommst du nicht aus. In Hotels, Tourenbüros, größeren Restaurants und modernen Shops sind Kartenzahlungen verbreitet. An Garküchen, Marktständen und in kleinen Restaurants bleibt Bargeld der Standard. China ist die Ausnahme. Dort dominieren AliPay und WeChat-Pay.
Funktioniert meine EC-Karte in Asien?
Manche EC-Karten funktionieren in Asien, viele aber nicht. Häufig müssen sie vor der Reise bei der Hausbank für Asien freigeschaltet werden. Selbst dann sind die Gebühren beim Bezahlen und Geld abheben mit EC-Karten in Asien hoch. Wir empfehlen ausdrücklich, stattdessen eine Kreditkarte oder Visa-/Mastercard-Debitkarte mitzunehmen.
Soll man nach Asien Bargeld mitnehmen?
Ja, nimm immer etwas Bargeld in Euro nach Asien mit. Viele Länder in Asien verlangen bei Einreise einen Bargeld-Nachweis. Höhe und Bestimmungen variieren pro Land. Prüfe vor der Reise die aktuellen Vorgaben beim Auswärtigen Amt oder den Botschaften deiner Reiseländer.
Was ist besser in China, Alipay oder Kreditkarte?
In China ist Alipay deutlich besser als eine reine Kreditkartenzahlung. Direkte Kreditkartenzahlungen werden nur in größeren Hotels und touristischen Spots akzeptiert. AliPay und WeChat-Pay funktionieren dagegen praktisch überall. Du kannst deine ausländische Kreditkarte mit beiden Apps verknüpfen.
Wie bezahle ich als Deutscher in China?
Als Deutscher zahlst du in China bargeldlos mit AliPay oder WeChat-Pay. Du verknüpfst deine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte mit der App und scannst dann QR-Codes oder lässt dich scannen. Für höhere Beträge fällt eine Service-Fee von ca. 3 % an (unter etwa 25 € meist gebührenfrei).
Können Ausländer in China mit Kreditkarte bezahlen?
Ausländer können in China mit Kreditkarte bezahlen, aber nur eingeschränkt. Akzeptiert werden Visa, Mastercard und American Express in größeren Hotels und manchen touristischen Geschäften. Deutlich häufiger werden jedoch Zahlungen über AliPay und WeChat-Pay akzeptiert. Beide Apps können mit deinen Kreditkarten verknüpft werden.





Wir sind gerade auf der Suche nach Alternativen zur DKB, deswegen kommt uns euer Artikel sehr gelegen 🙂 Eigentlich ist die DKB top – kostenloses Abheben, Push Nachricht zu Umsätzen etc. Allerdings ist der Service sowas von katastrophal & sie haben uns jetzt schon öfter die Karte gesperrt, nachdem wir Geld abgehoben haben in Asien … Ohne Vorwarnung oder triftigen Grund, denn wir haben die Länder explizit im Konto freigegeben. Mal sehen, wohin wir wechseln werden 🙂 Liebe Grüße, Fee & Marcel
Hey, können wir in dieser Form überhaupt nicht bestätigen – ganz im Gegenteil sogar. Aktuell würden wir jedoch ohnehin die Trade Republic Debitkarte bevorzugen. Alle Vorteile findet ihr oben.
Liebe Grüße